Prostatakarzinom
Die wichtigsten Informationen und Therapiemöglichkeiten auf einen Blick

Was ist ein Prostatakarzinom?
- Bösartiger Tumor der Vorsteherdrüse, also der Prostata des Mannes
- Häufigste Krebsart bei Männern in Deutschland
- Jährlich tausende Neuerkrankungen – 2018 wurden ca. 65.200 Fälle diagnostiziert
Wissen rund um Prostatakrebs
Das Magazin für Männer mit Prostatakrebs
Leben & Alltag
Ernährung bei Prostatakrebs
Wie wird Prostatakrebs erkannt?
- Früherkennung verbessert die Heilungschancen
- Männer ab 45 Jahren können sich jährlich beim Urologen untersuchen lassen
- Gesetzliche Früherkennung umfasst: Rektale Tastuntersuchung der Prostata und Lymphknoten sowie Untersuchung der äußeren Geschlechtsorgane
- Der Arzt überprüft: Größe, Schwellungen oder Verhärtungen der Prostata
- Bei Auffälligkeiten sollte der PSA-Wert bestimmt werden

So unterstützen Angehörige
Rund um den PSA-Wert

Der PSA-Wert als Indikator
- Das Prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein in der Prostata gebildetes Enzym
- Ein erhöhter PSA-Wert kann auf Prostatakrebs hinweisen
- Je höher der PSA-Spiegel, desto größer die Wahrscheinlichkeit für ein Prostatakarzinom
- Die endgültige Diagnose erfolgt durch eine Gewebeprobe (Biopsie)
- Bei bestätigtem Tumor bestimmen bildgebende Verfahren (CT, MRT, Knochenszintigraphie) das Ausmaß der Ausbreitung
Seelische Gesundheit bei Prostatakrebs
Therapieoptionen bei Prostatakrebs
Wie wird Prostatakrebs behandelt?
Die Behandlungsmethode hängt vom Stadium der Erkrankung und der individuellen Situation des Patienten ab. Gängige Verfahren der Behandlung sind:
- Operation (Prostatektomie)
- Strahlen- oder Chemotherapie
- Hormontherapie
- Androgenrezeptor-Inhibitoren

Wissenswertes zum fortgeschrittenem Prostatakarzinom
Chemo bei Prostatakrebs

Was ist fortschreitender Prostatakrebs?
- Bei Prostatakrebs besteht das Risiko eines weiteren Fortschreitens der Erkrankung
- Ein erneuter PSA-Anstieg wird mit Hormonentzug behandelt
- Ziel der Hormonentzugstherapie: Tumorwachstum verlangsamen
- Bleibt die Therapie wirkungslos, liegt kastrationsresistenter Prostatakrebs vor
- Ohne Metastasen spricht man von nicht-metastasierter, kastrationsresistenter Prostatakrebs (nmCRPC)
- Neuartige Therapien verzögern das Auftreten von Metastasen und sind gut verträglich
- Ziel der neuen Hormontherapien: metastasenfreie Zeit verlängern ohne Einschränkung der Lebensqualität
- Die meisten Patienten sind in diesem Krebs-Stadium noch symptomfrei und können ein aktives Leben ohne Einschränkung führen